Fr, 13.01.2017

Volles Haus

50 Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Begleitpersonen vom Zentrum für Berufliche Bildung aus Hessisch Lichtenau haben unsere Ausstellung besucht. Erstmals boten Guides Führungen in Leichter Sprache an, da einige unserer Besucher*innen eine Lernbehinderung haben. Die Guides bemühten sich, komplexe Zusammenhänge an konkreten Beispielen zu erläutern. So erzählten sie einiges über die Ausstellungsstücke, die Menschen auf der Flucht bei sich getragen haben wie etwa die Stoffpuppe des Flüchtlingskindes Annelie Keil.

Offenbar haben die Führungen gut funktioniert: Die Jugendlichen lobten die Guides, weil sie so anschaulich und ansprechend erzählt hatten. Die jungen Leute zeigten sich sehr interessiert, fragten nach und brachten ihre Kenntnisse aus dem Geschichtsunterricht ein. So sagte zum Beispiel Oskar, dass er schon viel in der Schule über den Zweiten Weltkrieg gelernt habe, auch durch seine Oma habe er Interessantes dazu erfahren. Er sagte, die Ausstellung sei gut gemacht, nicht zuletzt auch wegen der Videoinstallationen. Seinem Kollegen Ben gefiel vor allem der Raum mit dem „Eisernen Vorhang“.

Für Ausbildungsleiterin Anja Maaßen war es ein gelungener Besuch, „die Ausstellung konnte Interesse wecken und für ein so wichtiges Thema wie Flucht und Migration sensibilisieren“. Besonders herzlich bedankte sie sich bei den Guides.

Eva Völker

19.01.2017 04.01.2017