Mi, 09.11.2016
Starke Resonanz auf Präsentation unserer Arbeit

Museum Friedland in Glasgow

Glasgow, die größte Metropole Schottlands, eine faszinierende Stadt, die sich in den letzten Jahrzehnten von einem Industriestandort im Niedergang zum kreativen Zentrum im Norden Großbritanniens entwickelt hat. Genau der richtige Ort also für die diesjährige Konferenz der britischen Museums Association, eine der wichtigsten Museumstagungen Europas. Expert*innen aus vielen europäischen Ländern trafen sich hier zum fachlichen Austausch und gemeinsamen Nachdenken über die gesellschaftliche Rolle und die Zukunft unserer Museen.

Und das MUSEUM FRIEDLAND war dabei! Vor mehr als 100 interessierten Kolleg*innen konnte ich das Konzept des Museums vorstellen – mit sehr positiver Resonanz. Insbesondere die Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart am historischen Ort und unsere Initiativen zur Einbindung von Bewohner*innen des Grenzdurchgangslagers fanden großes Interesse. Das Feedback hat wieder einmal gezeigt, dass das MUSEUM FRIEDLAND durch seine vielfältige Auseinandersetzung mit Migration und Teilhabe weit über die Region hinaus ausstrahlen kann.

Spannend war dabei auch der Austausch mit den beiden anderen Projekten im Panel: Das Jamtli Open Air Museum in Schweden baut aktuell Häuser für Geflüchtete, die nun neben den traditionellen Bauten des Museumsparks stehen. Und das Creative Europe Desk UK koordiniert und fördert europaweit Kooperationsprojekte zwischen Kulturinstitutionen.

Zur Konferenz eingeladen worden waren wir im Übrigen von NEMO, dem Network of European Museum Organisations, das sich der grenzüberschreitenden Kooperation von Museen verschrieben hat. Das MUSEUM FRIEDLAND ist bei solchen Kooperationen auch in Zukunft gerne wieder dabei – und nun bei einigen Kolleg*innen mehr in Europa „on the map“.

Joachim Baur

Das Konferenzprogramm finden Sie
hier.

Fr, 11.11.2016 Fr, 04.11.2016